Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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Toller 5. Platz beim Bundesfinale für GSS Basketballer

Mit großer Vorfreude waren die WK III Basketballer der Geschwister-Scholl-Schule mit ihrem Trainer-Team Sven Waigel und Martin Schall zum Bundesfinale nach Berlin gestartet. Schwierig einzuordnen waren allerdings die sportlichen Ziele, schließlich traten die Landessieger aller Bundesländern, darunter zahlreiche Sportschulen, die Reise nach Berlin an.

Mit dem Theresianum Gymnasium aus Mainz wartete gleich ein späterer Halbfinalteilnehmer auf die die Spieler der Partnerschule der Walter Tigers. Dort verließen sich die GSS Nachwuchsdribbler allerdings zu sehr auf die Wurfkünste von Aufbauspieler Kilian Fischer und Timo Fischer, so dass am Ende eine knappe 25:33 Niederlage zu Buche stand.

Um das Halbfinale zu erreichen, mussten somit die beiden nächsten Spiele gewonnen werden. Und dies gelang mit beeindruckenden Leistungen. Gegen die körperlich deutlich überlegene Mannschaft der Sportschule Hamburg setzte sich die reifere Spielanlage und die technische Klasse des GSS-Talente durch. Shooting Guard Noah Bohrmann sorgte mit zahlreichen Dreipunktewürfen und insgesamt 17 Punkten für Aufsehen. Eine herausragende Verteidigungsleistung zeigte Peer Hencken, der seinen Gegner zu etlichen Ballverlusten zwang und damit seinem Team einfache Punkte ermöglichte.

Beim abschließenden 48:7 Sieg am ersten Wettkampftag war das Vicco-von-Bülow-Gymnasium aus Stahnsdorf (Brandenburg) völlig chancenlos gegen die spielerisch überlegenen GSS Jungs, bei denen Maxi Charlier mit 14 Punkten eine tolle Leistung zeigte.

Damit hatten die GSS Jungs die Halbfinalchance gewahrt, mussten allerdings die Mainz Niederlage mit in die Zwischenrunde nehmen. Dort traf man am zweiten Tag auf den späteren Finalteilnehmer, die Carl-von-Weinberg Schule aus Frankfurt. Hier zeigte Timo Fischer, der GSS Top Scorer, seine ganze Klasse. Mit spektakulären Dreipunktewürfen und tollem Zug zum Korb hielt er das GSS Team lange Zeit im Spiel. Erst in den letzten Minuten konnte die mit Nationalspielern gespickte Mannschaft aus Hessen das Spiel noch deutlich entscheiden.

Damit war zwar die Halbfinalteilnahme nicht mehr möglich, die Chance auf Platz 5 konnte mit einem Sieg im abschließenden Zwischenrundespiel gegen das Sportgymnasium Chemnitz allerdings gewahrt werden. Mit einem 20:22 Rückstand ging es in die Halbzeit und man merkte den Jungs an, dass sie schon viele Spiele in den Knochen hatten. Mit toller Moral und beeindruckendem Teambasketball ließen sie dem sächsischen Landessieger im zweiten Spielabschnitt nicht den Hauch einer Chance. In Abwehr und Angriff brannten die GSS Spieler ein wahres Feuerwerk ab und gewannen schließlich deutlich mit 47:22, womit sich das Team um Sven Waigel für das Spiel um Platz 5 und 6 qualifizierte. Auch dieses letze Spiel gegen die Sportschule Halle entschieden die Tübinger mit 49:26 Sieg deutlich für sich. Alle Spieler konnten sich nochmal in die Korbschützenliste eintragen.

Kapitän Timo Fischer nahm die Urkunde für einen vorher nicht für möglich gehaltenen 5. Platz in Empfang.

Nach dem Besuch der Endspiele blieb am 3. Tag noch etwas Zeit für Sehenswürdigkeiten und Kultur. Mit einer beeindruckenden Abschlussfeier in der Max-Schmeling-Halle ging eine denkwürdige Berlin-Woche zu Ende, welche sich sicher positiv auf den Trainingseifer der Jungs auswirken wird, so dass es hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder heißen wird: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin."

Für die GSS waren im Einsatz:

Timo Fischer 8 (65 Punkte), Noah Bohrmann 11 (52), Maxi Charlier 7 (32), Peer Hencken 6 (28), Kilian Fischer 5 (27), Johannes Frank 15 (10), Benedikt Theurer 9 (7), Malte Nies 10 (6), Max Braun 4 (3).

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Von: M. Schall|